Bermuda Golf

Bermuda Golf

Golf in Bermuda bedeutet spektakuläre Naturkulisse, anspruchsvolle Plätze und ein Erlebnis das kaum ein anderes Reiseziel bieten kann. Bermudas Golfplätze haben sich über Jahrzehnte zu einem der exklusivsten Golfziele der Welt entwickelt. Sieben Golfplätze auf gerade einmal 53,3 km² machen Bermuda zur dichtesten Golfregion der Welt, ein Rekord der bis heute unerreicht ist. Der erste wurde bereits 1922 angelegt.
In den öffentlichen Golfclubs darf jeder spielen, für die Nutzung der privaten Golfanlagen ist es allerdings vorteilhaft ein Mitglied zu kennen, das den Zugang ermöglicht. Buchungen und Abschlagzeiten können meist direkt über das eigene Hotel in Bermuda abgewickelt werden. Green Fees liegen zwischen $60 und $200.
Was einen Golfurlaub in Bermuda so besonders macht, ist die Kombination aus anspruchsvollen Plätzen, spektakulärer Küstenlandschaft und einem ganz eigenen Spielcharakter. Der ständig wechselnde Atlantikwind stellt selbst erfahrene Golfer vor ungewohnte Aufgaben. Flugbahnen die anderswo problemlos funktionieren, müssen hier neu berechnet werden. Die Greens sind fester und langsamer als in den USA, die Fairways kompakter. Bermuda Golf ist kein Spaziergang, sondern ein echtes Erlebnis.
Hinzu kommt die einzigartige Lage der Plätze. Kaum ein Abschlag auf Bermuda ist weit vom Ozean entfernt. Türkisfarbenes Wasser, rosafarbene Sandstrände und die charakteristische weiß-gestrichene Dach-Architektur der Insel bilden eine Kulisse, die sich kein Golfarchitekt besser hätte ausdenken können. Weltklasse-Designer wie Robert Trent Jones Sr. und Charles Blair Macdonald haben auf Bermuda einige ihrer bedeutendsten Arbeiten hinterlassen.
Ein Golfurlaub auf Bermuda ist das ganze Jahr über möglich. Die Hochsaison von April bis Oktober bietet warme Temperaturen und optimale Platzbedingungen. Wer flexibel ist, reist zwischen November und März, wenn die Preise in den Hotels spürbar sinken, die Plätze deutlich ruhiger sind und Abschlagzeiten ohne lange Vorlaufzeit zu bekommen sind. Das Klima auf Bermuda bleibt auch in den Wintermonaten angenehm mild.

Bermuda Golfplätze — alle Clubs im Überblick

Bermuda hat sieben Golfplätze, sieben völlig unterschiedliche Charaktere. Von der weltberühmten Championship-Anlage bis zum entspannten 9-Loch-Kurs für Einsteiger bietet Bermuda für jeden Golfertyp das passende Erlebnis. Öffentliche Golfplätze können auf Bermuda ohne Mitgliedschaft bespielt werden, bei privaten Clubs ist eine Einladung durch ein Mitglied in der Regel Voraussetzung.

Port Royal Golf Course

Port Royal Golf Course Bermuda

Port Royal ist der bekannteste und meistgespielte Golfplatz Bermudas, Heimat des PGA Tour Butterfield Bermuda Championship und von Golf Digest unter den besten öffentlichen Plätzen der Welt gelistet. Robert Trent Jones Sr. entwarf den Kurs 1970 auf hochgelegenem Terrain im Westen der Insel und beschrieb ihn als sein gelungenstes Werk außerhalb der USA. Nach einer umfassenden Renovierung für 13,7 Millionen US-Dollar wurde der Platz 2009 wiedereröffnet. Auf 6.842 Yards und Par 71 fordert Port Royal präzises Spiel auf TifEagle-Greens mit fast durchgängigen Meeresblicken. Das berühmteste Loch ist die 16, ein Par-3 über den offenen Atlantik auf ein Grün, das auf einer Küstenhalbinsel liegt. Jack Nicklaus zählte es zu seinen Lieblingsgreens weltweit. Zahlreiche Sandbunker, wechselnde Atlantikwinde und anspruchsvolle Blindschläge machen jede Runde einzigartig. Auf dem Gelände befinden sich außerdem eine Driving Range, ein Chipping-Bereich, ein Übungsbunker sowie ein Pro Shop. Golflektionen sind auf Anfrage buchbar, Schlägerverleih ist verfügbar.

18 Loch, Par 71, 6.842 Yards, öffentlich zugänglich
Green Fee: ab 210 USD (Regular), ab 75 USD (Sunset Rate), Schlägerverleih: 65 USD
5 Middle Road, Southampton Parish, Bermuda. Tel. +1 (441) 234-0974

Mid Ocean Club

Der Mid Ocean Club in Tucker’s Town gilt als Bermudas prestigeträchtigster Golfplatz und zählt zu den Top-100-Kursen weltweit. Entworfen 1921 von Charles Blair Macdonald, dem Vater der amerikanischen Golfarchitektur, bietet der Par-71-Kurs auf 6.530 Yards eine klassische Herausforderung die Präzision und langes Spiel gleichermaßen verlangt. Sechs Par-4-Löcher über 400 Yards verlangen Schlagkraft, während der Atlantikwind die Bahnen oft unberechenbar macht. Das berühmteste Loch ist die 5 („Cape“), ein 433-Yard-Par-4 von einem erhöhten Abschlag über den Mangrove Lake mit spektakulärem Meeresblick. Selbst Babe Ruth soll hier legendäre Schwierigkeiten gehabt haben. Die Fairways sind durch dichte Pinienreihen geschützt, die Greens laufen schnell und fordern exaktes Putten. Der Club verfügt über eine Driving Range mit mehr als 20 Abschlagpositionen, ein Putting Green, ein Pitching- und Chipping-Areal sowie einen großen Übungsbunker. Drei PGA-qualifizierte Pros bieten Golflektionen an. Als Privatclub sind Besucher ohne Mitglied nur montags, mittwochs und freitags zugelassen.

18 Loch, Par 71, 6.530 Yards, Privatclub, Gastzugang Montag, Mittwoch, Freitag
Green Fee: 400 USD (ohne Mitglied), Golflektionen: 70 USD (30 Min.), 120 USD (60 Min.)
1 Mid Ocean Drive, Tucker’s Town, St. George’s Parish, Bermuda. Tel. +1 (441) 293-0330

Tucker’s Point Golf Club

Tucker’s Point liegt auf den Hügeln von Hamilton Parish, eingebettet in das Rosewood Bermuda Resort, und bietet dramatische Meeresblicke auf Castle Harbour und den Atlantik von zahlreichen Abschlägen und Greens. Der Kurs wurde ursprünglich 1930 von Charles Banks angelegt und 2002 von Roger Rulewich vollständig neugestaltet. Die rekonturierten Fairways und Bunker verbinden modernen Anspruch mit der natürlichen Schönheit der Insel. Auf Par 70 über 6.361 Yards erfordert der Platz akkurates Spiel auf erhöhten Greens mit starkem Seitenwind von der Küste. Die Bunkerkombinationen sind strategisch anspruchsvoll, die Greens schnell und mehrfach gestaffelt. Driving Range, Putting Green und ein Kurzspielbereich stehen zur Verfügung. Als halbprivater Club sind Gäste des Resorts und Mitglieder bevorzugt, Besucher ohne Mitglied können nach Verfügbarkeit spielen.

18 Loch, Par 70, 6.361 Yards, halbprivat, Gastzugang nach Verfügbarkeit
Green Fee: ab 135 USD (Resort-Gast), 260 USD (ohne Mitglied), Schlägerverleih: 75 USD
60 Tucker’s Point Drive, Hamilton Parish, Bermuda. Tel. +1 (441) 298-6970

Belmont Hills Golf Club

Belmont Hills liegt in Warwick, nur 6,5 km westlich von Hamilton, und ist Bermudas zugänglichster 18-Loch-Kurs für Besucher. Der Platz wurde ursprünglich 1923 angelegt und 2002 von Algie M. Pulley Jr. grundlegend neugestaltet. Auf 6.017 Yards und Par 70 ist er der kürzeste der großen 18-Loch-Kurse der Insel, aber keineswegs einfach. Enge Fairways, die von Bäumen gesäumt werden, intensive Bunkerkombinationen und mehrstufige Greens verlangen Präzision statt Länge. Eine Besonderheit ist das einzige Doppel-Green der Insel, das die Löcher 1 und 10 verbindet und 14.000 Quadratfuß misst. Ein künstlicher See mit rund 3,8 Million Litern Fassungsvermögen liegt zwischen den Löchern 2, 7 und 8 und sorgt für zusätzlichen Druck. Die Löcher 17 und 18 bieten den besten Meeresblick des Platzes über den Great Sound. Pro Shop, Golflektionen, Schlägerverleih und das Restaurant Divots Bar & Grill mit Panoramablick auf den Hamilton Harbour sind vorhanden.

18 Loch, Par 70, 6.017 Yards, halböffentlich, Besucher willkommen
Green Fee: ab 110 USD (18 Loch inkl. Cart), ab 60 USD (Twilight Rate)
25 Belmont Hills Drive, Warwick Parish, Bermuda. Tel. +1 (441) 236-6400

Turtle Hill Golf Club

Turtle Hill Golf Club

Turtle Hill, ehemals bekannt als Fairmont Southampton Golf Club, gilt als einer der besten Par-3-Kurse der Welt und wurde 2020 von den World Golf Awards zum besten Par-3-Kurs weltweit gewählt. Entworfen von Theodore Robinson, einem der einflussreichsten Golfarchitekten Amerikas, windet sich der Kurs durch dramatisches Küstengelände auf dem Gelände des Fairmont Southampton, das sich derzeit in einer umfassenden Renovierung befindet und im Sommer 2026 wiedereröffnen soll. Alle 18 Löcher sind Par-3-Löcher, die Distanzen reichen von kurzen Präzisionslöchern bis zu langen Abschlägen über 200 Yards. Die Höhenunterschiede sind enorm. Allein auf den ersten beiden Löchern beträgt das Gefälle rund 60 Meter. Starke Atlantikwinde und mehrere Wasser- und Sandhindernisse fordern selbst erfahrene Golfer. Drei Abschlagoptionen auf allen 18 Löchern machen den Kurs für alle Spielstärken geeignet. Pro Shop, Schlägerverleih, Golflektionen mit Video-Analyse und FlightScope-Technologie (ab 150 USD/60 Min.) sowie ein Halfway House auf Loch 10 sind vorhanden. Eine Runde dauert typischerweise drei Stunden.

18 Loch, Par 54, 2.684 Yards, öffentlich zugänglich
Green Fee: ab 60 USD (18 Loch), ab 45 USD (9 Loch)
101 South Shore Road, Southampton, Bermuda. Tel. +1 (441) 239-6952

Ocean View Golf Course

Ocean View ist der günstigste und am wenigsten überlaufene Golfplatz Bermudas und bietet für Besucher mit kleinerem Budget ein echtes Golfabenteuer mit spektakulären Blicken auf die Nordküste der Insel. Der staatlich betriebene 9-Loch-Kurs in Devonshire liegt nur sieben Fahrminuten von Hamilton entfernt und hat eine besondere Geschichte. In den 1950er-Jahren diente er als Ausweichplatz für People of Colour, denen der Zugang zu anderen Clubs verwehrt war. Der Kurs hat 18 verschiedene Abschlagpositionen, sodass eine zweite Runde mit anderen Herausforderungen gespielt werden kann. Wellenförmige Fairways, Höhenunterschiede, Blendschläge und der Teich vor dem Green von Loch 9 machen den Kurs anspruchsvoller als er auf den ersten Blick wirkt. Winde vom Great Sound verstärken die Herausforderung. Driving Range, Putting Green, Pro Shop, Golflektionen, Schlägerverleih sowie ein Restaurant mit Frühstück und Mittagessen sind vorhanden.

9 Loch (18 Abschlagpositionen), Par 35, 2.940 Yards, öffentlich zugänglich
Green Fee: ab 50 USD inkl. Cart, Schlägerverleih: 15 USD
2 Barkers Hill, Devonshire Parish, Bermuda. Tel. +1 (441) 295-2093

Five Forts Golf Club

Five Forts ist Bermudas jüngster Golfplatz. Der Kurs öffnete 2021 als Teil des St. Regis Bermuda Resorts in St. George’s und wurde von Robert Trent Jones Jr. entworfen. Er liegt im historischen Osten der Insel, umgeben von fünf Festungsanlagen. Die bekannteste davon ist Fort St. Catherine, Bermudas größtes historisches Fort. Auf 4.436 Yards und Par 62 ist der Platz ein Executive Course mit einem hohen Anteil an Par-3-Löchern, der aber durch Küstenwinde, enge Linien und anspruchsvolle Greens mehr Substanz bietet als die Länge vermuten lässt. Von fast jedem Loch bietet sich ein Panoramablick über das Meer. Der Abschlag an Fort Victoria mit Blick auf den Atlantik gehört zu den eindrucksvollsten der gesamten Insel. Pro Shop und Golfartikel sind verfügbar, Golfarrangements können über das Resort gebucht werden.

18 Loch, Par 62, 4.436 Yards, öffentlich zugänglich
Green Fee: ab 220 USD (18 Loch), ab 150 USD (Sunset Rate)
7 Coot Pond Road, St. George’s, Bermuda. Tel. +1 (441) 543-2222

Bermuda Championship

Seit 2019 ist Bermuda fester Bestandteil der PGA Tour. Der Butterfield Bermuda Championship verwandelt die Atlantikinsel jeden Herbst in eine der glamourösesten Bühnen des Profi-Golfs. Türkisfarbenes Wasser, atlantische Winde und eine der schönsten Kulissen im Weltgolf, kein anderes Turnier auf der Tour spielt sich in einer vergleichbaren Szenerie ab. Austragungsort ist der legendäre Port Royal Golf Course in Southampton. Robert Trent Jones Sr., einer der einflussreichsten Golfarchitekten des 20. Jahrhunderts, entwarf den Kurs 1970 und nannte ihn sein gelungenstes Werk außerhalb der USA. 2009 wurde die gesamte Anlage für 13,7 Millionen US-Dollar von Grund auf renoviert. Bereits zwischen 2009 und 2019 war Port Royal Schauplatz des PGA Grand Slam of Golf und empfing die Majorsieger des jeweiligen Jahres. Das Turnier ist längst mehr als ein Saisonabschluss. Es ist Spektakel, Showdown und Karriereentscheidung in einem. Wer in Bermuda gewinnt, sichert sich oft seinen PGA-Tour-Status für die nächsten Jahre, so auch Rafael Campos (Bermuda Championship 2024) und Adam Schenk (Bermuda Championship 2025), die beide unter dramatischen Umständen ihren ersten Tour-Titel holten.
Das nächste Turnier findet vom 22. bis 25. Oktober 2026 statt.

Bermuda Championship Hall Of Fame

Das sind die bisherigen Gewinner des Butterfield Bermuda Championship auf der PGA Tour.
2019 Brendon Todd (260) USA
2020 Brian Gay (269) USA
2021 Lucas Herbert (269) Australien
2022 Séamus Power (265) Irland
2023 Camillo Villegas (260) Kolumbien
2024 Rafael Campos (265) Puerto Rico
2025 Adam Schenk (272) USA

Kleiderordnung auf Bermudas Golfplätzen

Bermuda gilt als britisch und vornehm und das spiegelt sich auch auf den Golfplätzen der Insel wider. Anders als in vielen anderen Golfregionen der Welt wird die Kleiderordnung hier ernst genommen und konsequent durchgesetzt. Wer die Regeln kennt und beachtet, ist auf allen Anlagen ein willkommener Gast. Lange Hosen sind auf den meisten Plätzen die erste Wahl und werden gegenüber Shorts klar bevorzugt. Bermuda Shorts sind grundsätzlich erlaubt, müssen jedoch über dem Knie enden. Es ist eine kleine Ironie der Golfgeschichte, dass ausgerechnet jene Shorts, die weltweit Bermudas Namen tragen, auf den Plätzen der Insel strengen Maßstäben unterliegen. Hemden müssen immer einen Kragen haben. Ärmellose Shirts, T-Shirts ohne Kragen, Jeans, abgeschnittene Hosen und jede Art von Strandkleidung sind auf sämtlichen Golfanlagen der Insel nicht erlaubt. Einige der privaten Clubs wie der Mid Ocean Club oder Tucker’s Point Club legen dabei besonders strenge Maßstäbe an, die an klassische britische Clubtraditionen erinnern. Beim Schuhwerk sind Soft Spikes auf allen Plätzen akzeptiert und empfehlenswert. Metallspikes werden hingegen zunehmend abgelehnt. Sportliche Golfschuhe ohne Spikes sind auf den öffentlichen Anlagen in der Regel ebenfalls erlaubt. Wer mit einem klassischen Golfoutfit in gedeckten oder hellen Farben antritt, ist auf Bermuda immer auf der sicheren Seite und kann sich voll auf das Spiel auf einem der schönsten Golfplätze der Welt konzentrieren.

Bermuda Golf: Häufige Fragen

Was kosten Green Fees auf Bermuda?

Die Green Fees auf Bermuda bewegen sich zwischen $50 auf dem öffentlichen Ocean View Golf Course und $400 für eine unbegleitete Gastrunde auf dem exklusiven Mid Ocean Club. Port Royal Golf Course kostet regulär 210 US-Dollar inklusive Cart. Turtle Hill Golf Club bietet mit 60 US-Dollar für 18 Löcher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Insel. Wer flexibel ist, nutzt die Sunset Rates: Port Royal ab 75 US-Dollar, Five Forts ab 150 US-Dollar.

Kann ich ohne Mitgliedschaft auf allen Golfplätzen Bermudas spielen?

Nein. Port Royal, Ocean View, Turtle Hill und Five Forts sind ohne Mitgliedschaft zugänglich. Der Mid Ocean Club erlaubt Gastspiel nur montags, mittwochs und freitags zu $400. Tucker’s Point ist über das Rosewood Resort buchbar. Frühzeitige Reservierung ist bei beiden Privatclubs zwingend empfohlen.

Wie buche ich Abschlagzeiten auf Bermuda?

Die einfachste Methode ist die Buchung über das eigene Hotel. Die meisten Resorts haben direkte Kontakte zu allen Plätzen. Port Royal und Ocean View bieten auch Online-Buchung an. Für den Mid Ocean Club kontaktierst du den Pro Shop direkt per E-Mail oder Telefon.

Welcher Golfplatz auf Bermuda ist der beste für Einsteiger?

Für Einsteiger empfiehlt sich Turtle Hill Golf Club. Der Par-3-Kurs verlangt keine langen Drives und bietet spektakuläre Ausblicke. Ocean View Golf Course ist die günstigste Option mit entspannter Atmosphäre. Belmont Hills Golf Club eignet sich ebenfalls, fordert aber durch enge Fairways und mehrstufige Greens bereits etwas mehr.

Wie lange dauert eine Runde Golf auf Bermuda?

Eine 18-Loch-Runde dauert zwischen drei und viereinhalb Stunden. Turtle Hill ist mit rund drei Stunden der schnellste Kurs. Port Royal und Mid Ocean sollten mit vier bis viereinhalb Stunden eingeplant werden. In der Nebensaison sind die Plätze ruhiger und Wartezeiten die Ausnahme.

Wann ist die beste Zeit um auf Bermuda Golf zu spielen?

Bermuda ist ganzjährig bespielbar. Die Hochsaison von April bis Oktober bietet optimale Bedingungen. Die Nebensaison von November bis März ist ruhiger, günstiger und für erfahrene Spieler durch stärkere Atlantikwinde besonders reizvoll.

Welcher Bermuda Golfplatz passt zu mir?

Erstes Mal auf Bermuda: Port Royal Golf Course ist PGA-Tour-erprobt, öffentlich, unvergleichliche Küstenkulisse. Einsteiger und Gelegenheitsgolfer gehen in den Turtle Hill Golf Club, Weltklasse Par-3-Kurs, drei Stunden Spielzeit, kein Handicap-Druck. Kleines Budget: Ocean View Golf Course, 50 US-Dollar für 18 Loch, entspannte Atmosphäre, echtes Bermuda-Feeling. Prestige und Geschichte: Mid Ocean Club, Top-100-Platz weltweit, Buchung nur montags, mittwochs und freitags. Resort-Golf mit Meeresblick: Tucker’s Point Golf Club, modern, dramatische Ausblicke, Teil des Rosewood Bermuda. Wenig Zeit: Turtle Hill Golf Club, Runde in drei Stunden

Welches Gras haben die Golfplätze auf Bermuda?

Die wichtigsten Golfplätze der Insel, Port Royal, Belmont Hills, Tucker’s Point und Turtle Hill, spielen auf TifEagle Bermudagras-Greens. TifEagle ist eine vom USDA entwickelte Ultrazwerg-Hybridvariante, die auf drei Millimeter gemäht wird. Bälle rollen schneller, als die Bentgras-Greens die europäische Golfer kennen. Die Greens sind fest und gleichmäßig, halten Annäherungsschläge aber weniger gut. Das Rough ist klassisches Bermudagras, grob und dicht, das den Schläger bei unvollständigem Kontakt in der Hand dreht. Wer von europäischen Plätzen kommt, muss sich auf härtere, schnellere Greens und ein deutlich bissigeres Rough einstellen.