Bermuda ist ein britisches Überseegebiet im Nordatlantik und gehört zum Commonwealth. Nicht selten wird die beschauliche Inselgruppe fälschlicherweise der Karibik zugeordnet, dabei liegen die Bermudas 1238 km südöstlich von New York und 1646 km nordöstlich von Miami. Die größte der über 300 Inseln und Korallenfelsen ist Grand Bermuda, gefolgt von Somerset Island im Nordwesten und St. Georges Island im Nordosten. Die größeren Inseln sind alle durch Brücken miteinander verbunden, aber nur etwa 20 der Inseln sind überhaupt bewohnt. Über die drei großen Hauptstraßen North Road, Middle Road und South Road kann man die gesamte Insel bequem erkunden.

Bermuda ist umschlossen von Korallenriffen, die früher einen natürlichen Schutz vor Eindringlingen boten. Heute bieten die Korallenriffe beste Voraussetzungen zum Schnorcheln oder für unvergessliche Tauchgänge. Der Archipel befindet sich übrigens auf der Spitze eines wahrscheinlich über 100 Million Jahre alten Vulkans. Ein guter Grund für Einheimische sich einen Drink oder auch zwei zu genehmigen.

Bermuda gliedert sich in die neun Bezirke Sandys, Southampton, Warwick, Paget, Pembroke, Devonshire, Smith’s, Hamilton und St. George’s, die sich eine Fläche von nur 53,3 km² teilen. Die Einwohnerzahl liegt derzeit bei rund 65.441 (Stand 2017). Die Hauptstadt ist Hamilton. An der Südküste liegen die traumhaften Sandstrände mit pinkfarbenen Korallenpartikeln, die mit türkisfarbenem Meer die perfekte Kulisse für einen unvergesslichen Strandurlaub in Bermuda bieten. Der bekannteste Strand ist Horseshoe Bay in Southampton, der zur Sommerzeit von Einheimischen und Touristen gleichwohl frequentiert wird. Er gehört wohl ohne Zweifel zu den zehn schönsten Stränden der Welt. Es sind insgesamt 23 Strände, die wie an einer Perlenschnur aufgereiht die Küsten der Bezirke Paget, Warwick und Southampton zieren. Die Einheimischen gehen übrigens vor Ende Mai nicht schwimmen.